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Zu billig? Zu teuer? Wie du den Preis für dein Produkt richtig kalkulierst
22/05/2017

Wie du Produkttexte schreibst, die dir mehr Umsatz bringen

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Hast du deinen Produkttexten bisher nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt?

Bei mir war das am Anfang leider auch so. Ich habe völlig unterschätzt, wie wichtig ein guter Produkttext ist. Bei mir landete auf jeder Verkaufsplattform der gleiche Text. Bei den Produkten wurde nur Größe und Farbe geändert.
Und dann… Copy & Paste.

Das war völlig lieblos und langweilig. Und es hat mich auch noch um viel Umsatz gebracht. Ich habe zu viel Zeit und Geld mit schlechten Texten verschwendet.

Damit es dir nicht genauso geht, sind hier ein paar Tipps, die dir helfen Produkttexte zu schreiben, die alle umhauen.



Produkttexte, die vergessene Königsklasse

Schau dir einmal deinen eigenen Onlineshop an. Sind die Texte gut?
Würdest du den Artikel kaufen, wenn du nur den Text zur Verfügung hättest?

Wahrscheinlich nicht.

Sonst wärst du schließlich auch nicht hier.

Du hast schon den ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Du hast den meisten deiner Konkurrenten etwas voraus. Sie haben sich noch nicht bewusst gemacht, wie wichtig Produkttexte für den Verkauf sind.

Die meisten liefern mit ihren Texten nicht wirklich viele Informationen und Mehrwert. Sie sind teilweise voller Fehler und wurden einfach auf alle Produkte kopiert. Das fördert nicht gerade die Verkaufszahlen.

Eines muss man an dieser Stelle zugeben: Texte über Produkte haben den schwersten Job von allen, denn sie sind der erste Kontakt zu deinem potenziellen Kunden.

Laut einer Umfrage legen 73% der Kunden, die online bestellen, besonderen Wert auf eine umfassende Produktbeschreibung.

Mach dir also die Mühe zu jedem Produkt einen einzigartigen Text zu schreiben. Es wird sich lohnen.

Mit herausragenden Texten kannst du dir einen großen Vorteil gegenüber deinen Konkurrenten schaffen. Und deine Kunden und alle Suchmaschinen werden es dir danken.



Was hat das denn für einen Sinn?

Das Ziel eines guten Produkttextes ist nicht die Erhöhung der Verkaufszahlen. Das ist am Ende nur das Resultat. Das eigentliche Ziel ist es, einen Kaufanreiz für deinen potenziellen Kunden zu schaffen.

Informiere ihn bestmöglich über die Vorteile, Vorzüge und Eigenschaften deines Produktes. Er muss so begeistert von deinem Produkt sein, das er letztendlich auf den „Jetzt kaufen“ Button klickt. Nicht mehr und nicht weniger.

Ein weiterer Vorteil eines guten Produkttextes ist eine geringere Rücksendungsquote. Umso besser die Beschreibung und die Fotos deines Produktes sind, umso weniger kommen deine Produkte zurück. Der Kunde weiß schon genau was er bestellt und ist nicht plötzlich überrascht, weil er etwas anderes erwartet hat.



Ich kaufe ein „A“ und löse „BOCKWURST“

Ich habe schon sehr viele Produktbeschreibungen gelesen und bei einigen davon frage ich mich wirklich, was der Schreiber sich dabei gedacht hat.

Wahrscheinlich nichts.

Damit dir es nicht genauso ergeht, solltest du als erstes ein Grundgerüst bauen. Auf ein weißes Blatt Papier zu starren und darauf zu hoffen, dass am Ende ein perfekter Text heraus kommt ist unrealistisch.

Stell dir am Anfang grundlegenden Fragen zu deinem Produkt:

  • Wer?
  • Was?
  • Wie?
  • Wo?
  • Wann?
  • Warum?

Wenn du mit diesen großen Fragen nicht ganz zurechtkommst, kannst du dir die Sache auch leichter machen. Such dir ein paar spezifischer Sachen aus, wie zum Beispiel:

  • Wie sieht es aus?
  • Welche Farbe hat es?
  • Aus welchem Material besteht es?
  • Fühlt es sich irgendwie besonders an?
  • Hat es eine Funktion? Wenn ja, welche?
  • Welche Vorteile hat es?
  • Was unterscheidet dein Produkt von anderen?
  • Wer hat das Produkt hergestellt und warum?
  • Wie wurde das Produkt hergestellt?
  • Gibt es eine bestimmte Jahreszeit oder einen anderen bestimmten Zeitpunkt, für welchen es gedacht ist?
  • Kann man es mit irgendetwas in Verbindung bringen?
  • Was ist deine Zielgruppe? Wen möchtest du mit deinem Text ansprechen?
  • Wenn du selbst dir ein Produkt kaufst, auf welche Informationen legst du wert?
  • Was möchtest du selbst über dieses Produkt wissen?



Wer, wenn nicht du selbst?

Das Grundgerüst mit allen wichtigen Informationen steht. Jetzt wird es Zeit, das alles noch schön zu verpacken.

Da du deine Produkte in und auswendig kennst, kannst du sie auch am besten beschreiben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das nicht immer so leicht ist. Ich hatte am Anfang auch Probleme meine Produkte ins rechte Licht zu rücken.

Ich war nicht der Mensch, der marktschreiermäßig den Leuten da draußen, die Schönheit meiner Produkte um die Ohren hauen konnte. Wenn es dir genauso geht, mach dir keine Sorgen. Es wird besser. Das ist alles eine Sache der Übung.

Mit der Zeit wirst du selbstbewusster. Es hilft auch immer ungemein, wenn man positive Resonanz auf seine Produkte erhält.



Produkttexte, die Geschichtenerzähler

Wenn ein Kunde sich für dein Produkt interessiert, möchte er gern die Geschichte dahinter hören. Das ist bei kreativen Produkten besonders spannend. Lass sie an deinem Entstehungsprozess teilhaben.

Der Kunde möchte eine emotionale Bindung zu dir und deinem Produkt aufbauen, also erzähl etwas über dich, das Produkt, eure Entstehungsgeschichte. Wecke Sehnsüchte des Kunden, das er das Gefühl bekommt: „Das will ich unbedingt haben!“

Kunden möchten nicht nur informiert werden. Nutze deinen Produkttext um zu unterhalten und zu inspirieren.

Die meisten Kaufentscheidungen sind emotional.

Natürlich kann man die Farbe, den Preis und bestimmte Eigenschaften von Produkten vergleichen. Vor allem im Bereich Technik, kann man damit Stunden verbringen. Aber am Ende sind die meisten Kaufentscheidungen eher ein Bauchgefühl.

Du musst deine Kunden auch auf dieser Ebene ansprechen, denn da fallen letztendlich die Entscheidungen. Vermittle deinem Kunden ein gutes Gefühl.

Eine gute Mischung zwischen Informationen und emotionaler Ansprache ist wichtig, sonst können deine Texte schnell zu kitschig rüber kommen.

Die Mischung macht’s.

Kleiner Tipp:

Schaffe in diesem Bereich Verbindungen zu anderen Produkten. Nach dem Motto: Wenn du das kaufst, passt dieses Produkt super dazu. Kombiniere deine Produkte miteinander. Wecke das Interesse. Aber Achtung! Überfordere deine Kunden nicht. Bei einem Überangebot kauft sonst keiner etwas.



Du oder Sie?

Du benötigst genaue Kenntnisse über deine Zielgruppe um heraus zu finden, wie du am besten mit deinen Kunden kommunizierst. Verwende ihre Sprache um sie verbal zu erreichen.

Gibt es zum Beispiel spezielle Fachbegriffe, die du verwenden kannst, nach denen deine Kunden gezielt suchen?

Versuche dich in sie hinein zu versetzten und denke an das was sie wollen. Schreibe nicht immer von dir oder euch, sondern schreibe für deinen Kunden.

Formuliere deine Texte aussagekräftig und immer in aktiver Form. Sie müssen konkret und detailliert sein. Sei präzise mit deinen Ausführungen. Zum Beispiel ist rot nicht gleich rot. Es gibt dunkelrot, knallrot, bordeaux und so weiter und sofort.

Positivität ist das Zauberwort. Erzähle deinem Kunden nicht, was dein Produkt nicht kann oder nicht ist. Auch Wörter wie einfach und schlicht, sind jetzt nicht die Verkaufsargumente, die einen Kunden zum ausrasten bringen.

Formulierungen, die einen negativen Klang haben, solltest du aus dem Produkttext-Vokabular streichen. Genauso wie Füllwörter. Die blähen den Text nur unnötig auf und dein Kunde verliert die Lust am Lesen.



Produkttexte sind keine Romane

Deine Kunden lesen deine Texte nicht wie ein Buch. Sie scannen alles und suchen sich die wichtigen Infos selbst zusammen.

Wir alle haben wenig Zeit. Auch deine Kunden.

Alle Informationen müssen zur Verfügung stehen und das schnell. Lass sie also nicht die Nadel im Heuhaufen suchen, sondern gestalte deine Texte dementsprechend.

Dein Produkttext muss so übersichtlich wie möglich sein. Mit Hilfe von Zwischenüberschriften, Absätzen, Farben etc. ist das heute kein großes Problem mehr.

Ich weiß, bei manchen Verkaufsplattformen sind die Möglichkeiten der Formatierung begrenzt. Das ist aber völlig in Ordnung. Du kannst deinen Text trotzdem mit Hilfe von Kleinigkeiten gut gliedern. Manchmal ist weniger auch mehr.



Hilfe zur Selbsthilfe

Du kannst dir immer noch nicht vorstellen, wie du einen guten Produkttext hin bekommst? Hier noch drei schnelle Tipps für dich:

Schreibe deine Produktbeschreibung so, als würde es keine Fotos dazu geben. Stell dir vor, dein Kunde hätte nur deinen Text um sich ein genaues Bild von deinem Produkt zu machen. Was müsste in diesem Text stehen. Auf was kommt es wirklich an? Vermittle deinem Kunden ein genaues und detailliertes Bild.

Du musst das Rad nicht neu erfinden. Schau nach, was die anderen machen. Ließ dir die Texte der Konkurrenz durch. Schau bei Verkäufern nach, die erfolgreich sind. Orientiere dich immer an den Menschen, die etwas besser können. Es bringt dir nichts bei den Kollegen zu schauen, die nicht so erfolgreich sind.

Lass deine Texte von Menschen lesen, die deine Produkte nicht kennen. Sie sollen erst den Text lesen und dann zeigst du ihnen das Produkt. Wenn sie sich den Artikel anders vorgestellt haben, dann solltest du deinen Text noch einmal überarbeiten.



Das Wichtigste zum Schluss

Bedenke immer, dass du Onlinehändler bist.

Deine Kunden können dein Produkt nicht anfassen. Sie können sich nur auf die Informationen verlassen, die du ihnen lieferst.

Umso genauer und besser deine Beschreibungen sind, umso besser kann sich jeder Kunde ein Bild von deinem Produkt machen.

Wichtig ist, verkaufe dich und dein Produkt nicht unter Wert und mach keine Versprechen die du nicht halten kannst. Dann hast du das Vertrauen deiner Käufer und es kann fast nichts mehr schief gehen.

Produkttexte haben einen schwierigen Job.
Ja, das ist richtig.

Sie sind auch manchmal schwer zu schreiben.
Ja, auch das stimmt.

Aber mit etwas Geduld kannst auch du gute Produkttexte schreiben.
Versprochen.


Do´s

  • Konkrete, detaillierte Informationen
  • Vorzüge betonen, Einzigartigkeit hervorheben
  • Mehrwert liefern
  • Übersichtliche Gestaltung des Produkttextes
  • Aktiver, positiver Schreibstil
  • Aus Sicht des Kunden denken (Ihr Vorteil ist, Du profitierst von)
  • Zielgruppen kennen und ansprechen
  • Emotionen und Bedürfnisse wecken
  • Suchmaschinenoptierte Texte


Don´t

  • Verallgemeinerungen (jeder, alles, immer)
  • Floskeln, Phrasen, Füllwörter
  • Nur über sich sprechen (Wir bieten, Unsere Qualität)
  • Beliebige Adjektive (interessant, schön, hübsch)
  • zu stark wertende Adjektive (wundervoll, fantastisch, hervorragend)
  • Aneinandergereihte Superlative (beste Qualität, höchster Tragekomfort)
  • Übertreibungen
  • Negative Vergleiche (nicht langweilig, ohne aufdringlich zu sein)
  • Negativ besetzte Wörter (einfach, schlicht)
  • Kopierte Inhalte
 

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